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Prof. Dr.-Ing. Ulrich Konigorski

Fachgebiet Regelungstechnik und Mechatronik | Control Systems and Mechatronics

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Kurzportrait

Prof. Dr.-Ing. Ulrich Konigorski studierte von 1977-1983 Elektrotechnik mit dem Studienschwerpunkt Regelungstechnik an der Technischen Universität Karlsruhe. Anschließend war er bis 1988 am Institut für Regelungs- und Steuerungssysteme der TU Karlsruhe wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. rer. nat Dr.-Ing. E.h Otto Föllinger und promovierte 1987 mit einem Thema zum Entwurf strukturbeschränkter Zustandsrückführungen durch Polvorgabe.

Von 1988-1991 war er bei der Firma Robert Bosch GmbH in Schwieberdingen, wo er als Gruppenleiter im Bereich Systemtechnik die Reglerentwicklung und -applikation für elektrische Servolenkungen sowie hydraulische Hinterradlenkungen betreute. 1991 erfolgte der Wechsel zu Thyssen Henschel, Neue Verkehrstechnologien, in München. Als Leiter der Abteilung Sensor- und Regelsysteme beschäftigte er sich hier mit der Entwicklung und Optimierung verschiedener digitaler Sensor- und Regelsysteme für die Magnetschnellbahn Transrapid. Neben funktionalen und fertigungstechnischen Aspekten ging es dabei vor allem auch um die Konzeption eines neuen Sicherheits- und Überwachungskonzepts für die digitale Magnetregelung sowie die induktiven Sensorsysteme zur Fahrwegkontrolle sowie zur berührungslosen Erfassung des magnetischen Luftspalts.

Im Jahr 1994 nahm er einen Ruf an die Technische Universität Clausthal auf die Professur für Regelungstechnik und Elektronik am Institut für Elektrische Informationstechnik an. Neben der Leitung des Instituts sowie des Fachgebiets übernahm er dort in der Folgezeit verschiedene weitere Aufgaben innerhalb des Fachbereichs, u.a. als Dekan sowie als Sprecher beim Fakultätentag für Elektrotechnik und Informationstechnik. Von 2001-2003 war er als stellvertretender Leiter des Fachbereichs 1 Mitglied im Beirat der GMA.

Seit Dezember 2004 ist er Professor für Regelungstechnik und Mechatronik am Institut für Automatisierungstechnik im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Technischen Universität Darmstadt. Seine methodenorientierten Hauptarbeitsgebiete sind der Entwurf linearer und nichtlinearer Mehrgrößensysteme, die Anwendung von Walshfunktionen in der Systemtheorie sowie die arithmetische Modellierung ereignisdiskreter Systeme. Die anwendungsorientierten Arbeitsschwerpunkte liegen insbesondere auf dem Gebiet der Modellierung, Simulation und digitalen Regelung mechatronischer Systeme sowie der Analyse und dem Entwurf von Fahrwerks- und Fahrdynamikregelungen.