Details Fahrsimulation

Fahrsimulation für den Stadtverkehr

Labormodel des Fahrsimulators

Ziele

In dieser Arbeit werden neue Ideen und Methoden für die Fahrsimulation untersucht. Heutige Fahrsimulatoren, die auf dem Stand der Technik sind, können zwar hohe Beschleunigungen darstellen, haben aber auch viele Nachteile. Durch den Einsatz von Schienensystemen und Hexapoden werden die Fahrsimulatoren sehr schwer, sind ortsgebunden und besitzen einen hohen Wartungsaufwand. Sie besitzen zudem eine redundante Aktorik und sind nur mit hohem Aufwand bezüglich Performance und Arbeitsraum erweiterbar. Im Stadtverkehr gelten zusätzliche besondere Anforderungen.

Bei Bremsungen und Kurvenfahrten entstehen hohe Beschleunigungen und es werden sehr dynamische Manöver durchgeführt. Wichtig ist nun einem Probanden im Inneren der Kabine das selbe Beschleunigungsgefühl zu geben, wie es in dem von ihm geführten virtuellen Fahrzeug entstehen würde. Dabei muss jedoch der zur Verfügung stehende Arbeitsraum eingehalten werden.

Ziele & Methoden

  • Selbstfahrender Simulator auf Basis einer omnidirektionalen Plattform
  • Kardanisch aufgehängte Kabine
  • Regelung des flachen Ausganges Kardanwinkel, Position und Orientierung des Schwerpunktes im Raum
  • Parametrtierung des Ausganges „Probandenbeschleunigung“ über die den flachen Ausgang
  • Stabilisierung der internen Dynamik beim Ausgang „Probandenbeschleunigung“ mittels diffeomorpher Parametrierung und fiktiver Rückführung in der Trajektorienerzeugung
  • Optimieren der Konstruktion mittels Strukturmaßen für Steuerbarkeit und Phasenminimalität